Vorgabensystem
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Jeder Golfer, der an einem vorgabenwirksamen Turnier teilnehmen möchte, muss Mitglied in einem ordentlichen Mitgliedsclub sein, und die der jeweiligen Ausschreibung entsprechende Vorgabe vorweisen können.
Ist der Spieler in einem Club Mitglied, gilt dieser nach ÖGV Vorgaben- und Spielbestimmungen als Heimatclub. Ist der Spieler in mehreren Clubs Mitglied, muss er einen Club zum Heimatclub erklären und von dieser Entscheidung alle anderen Clubs in Kenntnis setzen. Das für die Verwaltung der Vorgabe zuständige Gremium im Heimatclub ist der jeweilige Vorgabenausschuss.
Nur der Heimatclub kann die Vorgabe des Spielers sowie die Stammdaten am golf.at Server verwalten. Dazu gehört u.a. der Eintrag von im Ausland erspielten vorgabenwirksamen Ergebnissen, die jedoch nur von jenen Ländern berücksichtigt werden können, die Mitglied des Europäischen Golf-Verbandes sind ( http://www.ega-golf.ch). Für die Nennung der im Ausland gespielten vorgabenwirksamen Turnierergebnisse ist der Spieler selbst verantwortlich. In Österreich gespielte vorgabenwirksame Turnierergebnisse werden nach Überprüfung durch das Zentrale Stammvorgabensystem (ZSVS) automationsunterstützt auf die Stammblätter übernommen.
Ist der Spieler oder der Vorgabenausschuss des Clubs der Ansicht, dass die aktuelle Vorgabe nicht mehr der Spielstärke entspricht, kann der Heimatclub einen begründeten Antrag auf Hinauf- oder Heruntersetzung der Stammvorgabe (= Vorgaben bis -36,0) beim ÖGV stellen. Clubvorgaben (= Vorgaben von -37 bis -54) können nicht nur durch vorgabenwirksame Turnierergebnisse, sondern auch durch einen Eintrag des Heimatclubs im Admin-Bereich des golf.at Servers am Stammblatt direkt angepasst werden. Ein zusätzlicher Antrag ist dafür nicht erforderlich.
Der Vorgabenausschuss ist auch zuständig für die Sperrung, Aberkennung oder Wiederzuerkennung einer Vorgabe und ist befugt, in regelmäßigen Abständen die Vorgaben seiner Mitglieder zu überprüfen.
ÖGV Vorgaben- und Spielbestimmungen 2012/2013 Kurzfassung » 
Aufgrund einer Lizenzvereinbarung zwischen dem Europäischen Golf-Verband (EGA) und dem Österr. Golfverband wurde am 01.05.2012 das neue EGA HCP-System in Österreich eingeführt, wobei der ÖGV bei den wesentlichen Neuerungen/Änderungen zu z.B. AHR (Annual Handicap-Review) und CBA (Computed Buffer Adjustment) eine sinnvolle Ausnahmeregelung für Österreich durchsetzen konnte.
Auch für vorgabenwirksame 9-Loch Turniere konnte der ÖGV eine Vereinbarung (Pilotprojekt) mit der EGA treffen - so können auch weiterhin alle Spieler der Vorgabenklasse 2 an diesen Wettspielen teilnehmen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Für rund 95% aller österr. Golfer ergeben sich keine nennenswerten Neuheiten oder Veränderungen.
- AHR und CBA kommen nur für die Vorgabenklassen 1 und 2 (bis -11,4) zur Anwendung.
- Bei rund 80% (lt. EGA) der Wettspiele ist keine CBA-Anpassung zu erwarten, die Berechnung und und allfällige Anpassung der Pufferzonen erfolgt automatisch durch den ÖGV-Server (ZSVS). Sowohl Spieler als auch Club haben keinen zusätzlichen administrativen Aufwand.
- Für die Vorgabenklassen 3 und höher (ab -11,5) erfolgt kein CBA und kein AHR.
Weitere Information können Sie der nachfolgend zum Download bereitgestellten Zusammenfassung "Die Anwendung der Pufferzonen-Anpassung (CBA) in Österreich" entnehmen.
Info CBA in Österreich »
Weitere Informationen und ggf. Neuerungen bei den Vorgaben- und Spielbestimmungen finden Sie aktuell auf der ÖGV-Website »
Quelle: ÖGV 
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Für Golfeinsteiger:
Video des Österr.
Golfverbandes
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    Golfschule Alex Müller  
Golf Resort Salzburg
Sebastian Kreil 

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